Sind Konserven empfehlenswert für Vorratshaltung?

Sind Konserven empfehlenswert für Vorratshaltung?

Hast du dich auch schon mal gefragt, wie gesund eigentlich selbst eingemachte Früchte und Gemüse sind? In industriellen Konserven werden oft künstliche Vitamine zugefügt. Ob diese wirklich gut für die Gesundheit sind, ist umstritten.

Wenn du selber Obst und Gemüse konservierst, bist du auf der sicheren Seite. Für den Notvorrat sind gekaufte Konserven aber auf jeden Fall eine gute Wahl: Wird das Lebensmittelangebot aus irgendeinem Grund knapp, wirst du froh um Konserven im Vorratskeller sein!

Vitalstoffe in Konserven oder: Sind Konserven gesund?

Bis etwa Mitte des letzten Jahrhunderts waren Einkochen und überhaupt die Vorratshaltung noch selbstverständlich. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts ergaben Studien, dass gewissenhaft sterilisierte Lebensmittel als einwandfreie und vollwertige Nahrung gelten, sofern sie frisch verarbeitet und korrekt gelagert werden. Mit der Zeit, also wenn das Eingemachte länger als ein Jahr lagert, verringert sich der Vitamingehalt zwar, aber als Ergänzung in einer Zeit, in der frisches Obst und Gemüse nicht immer verfügbar ist, sind Haushaltskonserven eine gute Alternative.

Vitamine, die hitzeempfindlich sind, gehen beim Einkochen bis etwa 30 % verloren. Allerdings weiss man heute, dass auch so manches Frischobst und Gemüse von der Ernte über den Händler bis zum Verbraucher einiges an Vitaminen einbüsst. Besonders Salat sollte so rasch als möglich gegessen werden.

Fazit: Wenn du die Möglichkeit hast,  einwandfreies Obst und Gemüse einzukochen, solltest du diese nutzen. Greife aber unbedingt auf ganz frische Ware zurück und achte darauf, dass diese nicht überreif ist. Zwar kannst du Obst mit Druckstellen problemlos essen oder schädliche Stellen herausschneiden, aber zum Einkochen eignet sich dieses nicht!

Halte dich an die in den Rezepten angegebenen Zeiten und koche das Einmachgut nur so lange, wie nötig. Dann hast du eine wertvolle Ergänzung für deinen Notvorrat.


Einkochen wie zu Grossmutters Zeiten
Bild: pixabay.com

Gastbeitrag Martina

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