Die Geschichte des Schlittens

Die Geschichte des Schlittens

Welchen Schlitten soll ich kaufen?

Strahlend blauer Him­mel, die Win­ter­son­ne lässt die Schneekristalle nur so funkeln und glitzern: Da macht Schlit­teln beson­ders Spass. Während die Kle­in­sten begeis­tert den kleinen Hang vorm Haus hin­un­ter­sausen, zieht es die Grossen zu kilo­me­ter­lan­gen Schlittelpisten.

Aber woher stammt eigentlich der Schlit­ten und war er schon immer ein Sport­gerät? Und eine Frage, die sich jed­er Fam­i­lie irgend­wann stellt: Welch­er Schlit­ten ist der beste? Ste­ht vielle­icht sog­ar noch ein Davos­er Schlit­ten im Keller oder auf dem Dachboden?

Die Geschichte des Schlittens

Auf­grund von Höh­len­ze­ich­nun­gen geht man davon aus, dass es bere­its vor 10’000 Jahren Schlit­ten gab. Diese dien­ten aber nicht dem Vergnü­gen, son­dern dem Trans­port von Waren. Das Rad war noch nicht erfun­den. Der älteste in Europa ent­deck­te Hin­weis auf Schlit­ten stammt aus dem 8. Jahrhun­dert v. Chr. Archäolo­gen stiessen auf diesen über­raschen­den Fund in einem Moor in Finnland.

Im Mit­te­lal­ter wur­den der Schlit­ten als Trans­port­mit­tel häu­fig genutzt und im 17. Jahrhun­dert war er nicht mehr wegzu­denken. In den Alpen­län­dern gehörte der Schlit­ten zu jedem Haushalt. Er hat­te ver­schiedene Funk­tio­nen. Beispiel­sweise wurde damit im Som­mer Heu von den Bergen ins Tal gebracht.

Mit der Erfind­ung des Stuhlschlit­tens zu Beginn des 19. Jahrhun­derts gewann er eine neue Bedeu­tung: Vor allem wohlhabende Damen liessen sich damit über Schnee und Eis schieben. Es war auf jeden Fall eine zweite Per­son nötig, um sich damit fort­be­we­gen zu können.

Auch Pfer­de­schlit­ten wur­den immer beliebter. Teil­weise zum War­en­trans­port, aber auch für win­ter­liche Aus­fahrten. Für solche Vergnü­gen hat­te das ein­fache Volk freilich keine Zeit und Gelegenheit.

Bis heute der beliebteste Schlitten: Davoser Schlitten

Im 19. Jahrhun­dert kan­nte man ver­schiedene For­men von Schlit­ten, so den Tretschlit­ten, auch Ren­nwolf genan­nt. Von da an war es nicht mehr lange hin, bis die ersten Schlit­ten Kinder­au­gen zum Strahlen bracht­en. Gegen Ende des 19. Jahrhun­derts wur­den in Davos für Touris­ten die ersten Schlit­ten, die denen, die wir heute noch nutzen, sehr ähn­lich waren, hergestellt. Der bekan­nte Davos­er Schlit­ten war geboren. 1883 wurde bere­its ein Schlit­ten­ren­nen ver­anstal­tet. Die robusten Schlit­ten aus Graubün­den gewan­nen stetig an Beliebtheit. Noch ca. Mitte des 20. Jahrhun­derts stell­ten kleine Fam­i­lien­be­triebe in der Region um Davos Schlit­ten her.

Auch wenn es heute viele Vari­anten von Plas­tikschlit­ten und Bobs gibt, ist der leg­endäre Davos­er Schlit­ten unbe­strit­ten der beliebteste Schlit­ten. Er ist prak­tisch unver­wüstlich und kann über Gen­er­a­tio­nen weit­erg­ere­icht werden.

Welchen Schlitten soll ich kaufen?

Diese Entschei­dung hängt  von ver­schiede­nen Fak­toren ab:

  • Wer wird den Schlit­ten über­wiegend nutzen? Schlitteln/ rodeln Kleinkinder damit?
  • Was möcht­est du ausgeben?
  • Wo wirst du damit vor allem schlitteln?
  • Lehnst du Weg­w­er­far­tikel und Kur­zlebigkeit von Gebrauch­sar­tikeln ab?
  • Soll der Schlit­ten mehreren Kindern Platz bieten?

Wir haben uns natür­lich längst für den Davos­er Schlit­ten entsch­ieden. Das heisst aber nicht, dass die schnelle Plas­tikschlit­ten grund­sät­zlich schlecht wären.

Hier einige Empfehlun­gen. Für mehr Infor­ma­tio­nen bitte direkt ins jew­eilige Bild klick­en. Du kannst den Schlit­ten auch online bestellen und bekommst ihn bequem nach Hause geliefert.

 

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