Bodylotion und Salbe aus Rosenblüten selber herstellen

Bodylotion und Salbe aus Rosenblüten selber herstellen

Duftende, wohltuende Rosenblütensalbe

Schon viele Jahrhun­derte wird in Afri­ka die aus den Frücht­en des Kar­ité-Baumes hergestellte She­abut­ter zur Hautpflege ver­wen­det. Dank ihrer Inhaltsstoffe wirken Hautpflegemit­tel mit She­abut­ter pfle­gend. Sie kön­nen stra­paziert­er, kranker Haut helfen, sich zu erholen und gesund zu werden.

Hilde­gard von Bin­gen nutzte die Rose als sehr viel­seit­ige Heilpflanze und fügte sie Sal­ben und Tränken hinzu. Rosen­blät­ter kamen bei ihr nicht nur bei Hautver­let­zun­gen, son­dern auch als beruhi­gen­des Mit­tel bei leicht auf­brausenden Men­schen zum Einsatz.

In der Naturheilkunde gilt die Rose als entzün­dung­shem­mend, schmerz- und blut­stil­lend, zusam­men­ziehend, desin­fizierend und entspan­nend. Diese Wirkung ver­dankt sie den enthal­te­nen Gerb­stof­fen sowie ihren ätherischen Ölen.

Mis­chen wir das alte Wis­sen der Afrikan­er mit dem von der heilkundi­gen Äbtissin Hilde­gard von Bin­gen (1098 – 1779), kön­nen wir uns eine wun­der­bar duf­tende und hochwirk­same Salbe zu Hause herstellen.

Die Herstellung der Rosenblüten-Salbe einfach erklärt

Rosenblütensalbe
Rosen­blüten für eine duf­tende, wohltuende Salbe, Foto. Pixabay.com

Du brauchst nur zwei Zutat­en: Rosen­blüten und Sheabutter.

  • Erhitze 100 g She­abut­ter in ein­er Pfanne, bis sie schmilzt.
  • Zupfe die Blüten von zwei Rosenköpfen ab und mis­che diese mit der flüs­si­gen Sheabutter.
  • Mit einem Püri­er­stab zerkleinern.
  • Die Masse kurz aufkochen und bei max. 60 Grad 20 Minuten ziehen lassen. Die Creme darf nicht mehr kochen!
  • Etwa eine Stunde ziehen und abkühlen lassen.
  • Durch ein feines Sieb absei­hen und ein ver­schliess­bares Glas füllen.

Die Salbe  ist mehrere Monate haltbar.

In deko­ra­tive Gläs­er oder Blech­dosen abge­füllt, macht die Rosen­blüten­salbe garantiert auch als Geschenk viel Freude!

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Die Anwendung der Rosenblüten-Salbe

Die duf­tende Rosen­blüten-Salbe ist dein täglich­er Begleit­er, für unter­wegs und Zuhause. Ger­ade jet­zt, im Win­ter, kannst du damit trock­ene, spröde Lip­pen ein­cre­men und hast eine tolle, chemiefreie Hand­creme. Ver­dop­pele oder ver­dreifache ein­fach die Menge der Zutat­en, wenn du dir eine Body­lo­tion her­stellen möcht­est. Die hüllt dich von Kopf bis Fuss in zarten Rosenduft und macht stre­ichelzarte Haut.

Gezielt als Naturmedi­zin genutzt, kann sie vor allem bei stress­be­d­ingten Kopf­schmerzen, kleinen Ver­let­zun­gen und Hau­tun­rein­heit­en helfen. Reosen­blüten­salbe kann auch für Kinder ver­wen­det werden.

Achte darauf, keine behan­del­ten Rosen zu ver­wen­den. Wenn du keinen eige­nen Garten besitzt frage Freunde,eine nette Nach­barin oder in ein­er Gärt­nerei danach. Auch bei der She­abut­ter soll­test du auf gute, möglichst unraf­finierte, Qual­ität achten.

 

Wichtig! Bei gross­flächi­gen, dauer­haften, quälen­den Hautkrankheit­en, wenn sich diese ver­schlechtern und nicht inner­halb weniger Tage Besserung ein­tritt, muss immer der Hausarzt oder ein Hau­tarzt aufge­sucht wer­den! Die selb­st gemachte Rosen­blüten-Salbe ist keine Arznei, son­dern ein Pflegemit­tel für schöne Haut und ein Erste-Hil­fe-Mit­tel bei kleinen, alltäglichen Verletzungen.

 

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