Bärlauch-Risotto: Würziges Frühlingsglück aus dem Wald
Bärlauch findest du bis etwa Anfang Mai in feuchten und schattigen Wäldern und Waldrändern. Er ist weit verbreitet, also halte ruhig mal danach Ausschau! Natürlich kann man ihn auch im Supermarkt oder auf Bauernmärkten kaufen, aber in der Natur bekommst du ihn kostenlos und regional.
Ob in Suppen, Saucen, als Kräuterbutter oder Pesto, die grünen Blätter sind ein echtes Multitalent. Probiere doch mal dieses Rezept aus und überrasche dich selbst oder deine Gäste mit einem nicht alltäglichen Mittagessen!
Vorsicht beim Sammeln: Verwechslungsgefahr ausschliessen!
Bärlauch sieht den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich. Ein sicheres Merkmal ist der typische Knoblauchduft, der verströmt wird, wenn du die Blätter zwischen den Fingern reibst. Zudem wächst jedes Bärlauchblatt an einem einzelnen Stiel aus dem Boden. Wenn du unsicher bist, nimm besser jemanden zum Sammeln mit, der sich gut mit Wildpflanzen auskennt.
Zutaten für 4 Personen
- 250 g Risotto-Reis
- 1 grosse Handvoll frische Bärlauchblätter
- 1 kleine Zwiebel (in feine Würfel geschnitten)
- 1 fein gehackte Knoblauchzehe
- 1,5 l Gemüsebouillon
- 125 ml trockener Weisswein
- 100 g frisch geriebener Parmesan
- 1 EL Butter
- Salz und Pfeffer
So gelingt dein Bärlauch-Risotto
- Andünsten: Lass die Butter in einer grossen Pfanne schmelzen. Dünste die Zwiebelwürfel und den Knoblauch darin glasig an.
- Reis dazugeben: Füge den Reis hinzu und dünste ihn unter ständigem Rühren mit, bis die Körner leicht glänzen.
- Ablöschen: Giesse den Weisswein dazu und rühre so lange, bis die Flüssigkeit fast vollständig vom Reis aufgenommen wurde.
- Garen: Giesse nun nach und nach die heisse Bouillon auf, sodass der Reis immer knapp bedeckt ist. Wichtig ist das häufige Rühren, damit das Risotto schön cremig wird. Dieser Vorgang dauert je nach Reissorte etwa 15 bis 20 Minuten.
- Bärlauch vorbereiten: Während der Reis köchelt, wäschst du den Bärlauch, tupfst ihn trocken und schneidest ihn in feine Streifen.
- Und zum Schluss: Kurz vor Ende der Garzeit mischst du die Bärlauchstreifen unter den Reis. Nimm die Pfanne vom Herd und rühre den Parmesan unter.
Lass das Risotto noch einen kurzen Moment ziehen, schmecke es mit Salz und Pfeffer ab und serviere es in hübschen, rustikalen Tellern. Falls du schon einige Bärlauchblüten finden konntest, kannst du diese zum Garnieren verwenden. Sie sind ebenfalls essbar.
Übrigens: Bärlauch enthält viele gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Eisen und ätherische Schwefelverbindungen, die antibakteriell wirken und das Immunsystem stärken können. Außerdem unterstützt er die Verdauung und kann sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirken.
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