Hilfe, meine Margeriten verwelken! Die 5 häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest
Warum verwelkt die Margerite so schnell? Wir sagen dir, was deinen Margeriten fehlt und wie du ihnen helfen kannst, wieder so richtig schön aufzublühen.
1. Der „Durst-Schock“ (Wassermangel)
Margeriten haben einen enormen Wasserbedarf, besonders wenn sie in Töpfen oder Balkonkästen stehen. Da sie sehr viele Blüten und feine Blätter haben, verdunsten sie im Sommer unglaublich viel Flüssigkeit.
- Das Problem: Einmal ausgetrocknet, erholen sich ihre Wurzeln nur schwer.
- Die Lösung: An heißen Tagen morgens und abends giessen. Die Erde sollte immer leicht feucht sein, aber niemals schwimmen.
2. Die unsichtbare Gefahr: Staunässe bei Margeriten
So sehr sie Wasser lieben, so sehr hassen sie „nasse Füße“. Wenn das Wasser im Topf oder im schweren Lehmboden im Garten nicht abfließen kann, faulen die Wurzeln.
- Das Problem: Die Pflanze kann kein Wasser mehr aufnehmen, weil die Wurzeln absterben – sie sieht also welk aus, obwohl die Erde nass ist!
- Die Lösung: Achte auf Abflusslöcher im Topf und eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton.
3. Hunger! (Nährstoffmangel)
Margeriten sind „Starkzehrer“. Das bedeutet, sie brauchen ordentlich „Futter“, um ihre unzähligen Blüten zu bilden. Wer nach dem Kauf nicht düngt, erlebt oft nach zwei Wochen das Ende der Blütezeit.
Die Lösung: Von Frühjahr bis Spätsommer alle ein bis zwei Wochen mit einem flüssigen Blumendünger versorgen. Im Garten freut sie sich über eine Gabe Hornspäne oder Kompost.
4. Verblühtes wird Margeriten zur Last
Wenn du die verblühten Köpfe an der Pflanze lässt, steckt die Margerite ihre ganze Energie in die Bildung von Samen. Das geht zu Lasten der neuen Blüten.
Die Lösung: Regelmäßig „Ausputzen“! Schneide Verblühtes mutig bis zum nächsten Blattknoten zurück. Das regt die Pflanze an, sofort neue Knospen zu bilden.
5. Der falsche Standort für deine Margeriten
Margeriten lieben die Sonne, aber im Hochsommer kann es in dunklen Kunststofftöpfen auf dem Südbalkon schlichtweg zu heiß werden. Die Wurzeln „kochen“ förmlich im Topf.
Die Lösung: Im Garten ist ein vollsonniger Platz ideal. Auf dem Balkon hilft ein Tontopf (der kühlt besser) oder ein Platz, der zur heißesten Mittagszeit ein wenig Schatten abbekommt.
Unser Geheimtipp für Margeriten im Garten:
Wenn deine Margerite im Beet nach der ersten großen Blüte im Juni/Juli mickrig aussieht, probier es mit dem „Remontierschnitt“. Schneide die Pflanze etwa eine Handbreit über dem Boden zurück. Mit einer anschließenden Düngergabe treibt sie meistens im Spätsommer ein zweites Mal wunderschön aus.
Fazit: Margeriten sind keine Einweg-Pflanzen! Mit der richtigen Balance aus Wasser, Dünger und einem beherzten Rückschnitt begleiten sie dich den ganzen Sommer lang.
Hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass Margeriten viel zu schnell verwelken? Dann hoffen wir, dass unsere Tipps dir helfen, deine Pflanzen zu retten.