Spartipps (nicht nur) für die Adventszeit

Spartipps (nicht nur) für die Adventszeit

Fröhliche Weihnachtsstimmung auch mit kleinem Budget

Das kennt wohl jeder: Selbst, wenn sich die Familie abgesprochen hat, dass sich die Erwachsenen in diesem Jahr nichts schenken, fallen zum Jahresende besonders viele Kosten an. Versicherungen müssen bezahlt werden, an den Feiertagen kommt wahrscheinlich die Verwandtschaft auf Besuch und ausserdem möchte man zum Jahresende etwas besonders Feines kochen. Natürlich geht auch die Weihnachtsbäckerei ins Geld.

Wir haben viele Spartipps gesammelt, mit denen du während der Adventszeit, aber auch nach den Festtagen, so manchen Franken oder Euro sparen können.

Clever einkaufen hilft sparen

  • Zutaten für die Weihnachtsbäckerei, zum Beispiel Butter, aber auch andere Lebensmittel, wie Raclettekäse oder Nüsse, werden jetzt in Grosspackungen zu günstigen Preisen angeboten. Lohnt sich das für dich nicht, kaufe doch mit einer Freundin zusammen ein und teile die Sondergrössen.
  • Nutze den Preisvorteil kurz vor Ladenschluss. Ein Tipp, der vor den Festtagen besonders nützlich ist: Vieles wird dann zum halben Preis angeboten.
  • Greife zu Hausmarken und No-Name-Produkten: Diese sind preiswerter, da weniger kostspielige Werbung dahintersteckt. Bei Warentests schneiden viele Hausmarken der grossen Handelsketten immer wieder sehr gut ab.
  • Lasse Fertigprodukte in den Regalen stehen und nimm besser frische Ware mit nach Hause: Selbst gekochte Speisen schmecken besser, sind gesünder und ausserdem preiswerter. Koche etwas mehr und frieree den Rest ein, dann hast du, wenn es einmal schnell gehen muss, deine eigenen Fertigprodukte zur Hand.
  • Dass du niemals hungrig einkaufen gehen sollten, weisst du sicher, aber wir erinnern  gerne nochmals daran: Mit knurrendem Magen kauft man meistens viel mehr ein, als ursprünglich geplant war!
  • Anstelle vielen verschiedenen Joghurtportionen, kaufe besser die günstigeren grossen Becher, und zwar bevorzugt Nature Joghurt. Diesen kannst daheim nach Belieben mit Früchten oder Konfitüre mischen. So sparst du nicht nur Geld, sondern auch viel Zucker.
  • Kaufe saisonale Produkte, dann fallen lange Transportwege weg. Das heisst, du sparst und bekommst dabei erst noch viele gesunde Vitalstoffe auf den Teller.

Spartipps für die Küche

  • Weinreste solltest du nicht weggiessen. Falls du in den nächsten Tagen ein Gericht kochst, an welches Wein passt: perfekt! Dann verwendest du diese für Risotto, Sossen und Co. Wenn nicht, kannst du Weinreste problemlos in Eiswürfelbehältern einfrieren und hast so stets eine kleine Menge Wein zum Verfeinern zur Hand.
  • Samichlaus, Christkind oder Weihnachtsmann haben mal wieder viel zu viele Süssigkeiten gebracht? Schoggi-Weihnachtsmänner und andere Schokolade wird ganz einfach zu einem himmlischen Dessert verarbeitet: Schmelze die Schokolade in süssem Rahm (Sahne) und lasse sie gründlich auskühlen. Danach mit dem Schneebesen zu Mousse au Chocolat aufschlagen.
  • Wenn nach Weihnachten keiner mehr Lust auf Guetzli hat, können die Reste zerkrümelt zu Rumkugeln verarbeitet werden. So hast du ein willkommenes Mitbringsel für die Silvesterparty.
Weihnachten mit wenig Geld
Foto: pexels/pixabay.com

Rezept für Rumkugeln

Du benötigst übrig gebliebene Guetzli (Kekse, Plätzchen) oder Kuchenreste. Ausserdem Schokolade, Rum und Schokostreusel. Die Schokolade wird, grob zerhackt, im Wasserbad geschmolzen und anschliessend mit dem zerkrümelten Gebäck und Rum in einer Schüssel vermischt. Aus diesen Teig formst du kleine Kugeln und wälzt diese in den Schoggistreuseln. Dann die Rumkugeln auf Backpapier setzen und über Nacht trocken lassen.

  • Ist die Tüte einmal geöffnet, wird Salzgebäck mit der Zeit weich. Knusprig schmeckt es natürlich besser. Du kannst es einfach auf ein Backblech legen und kurz im Backofen aufbacken. Schon sind Salzstangen und Co wieder knusprig.
  • Die Schalen von (unbehandelten) Früchten solltest du nicht wegwerfen: Zitronen- und Orangenschalen zum Beispiel können im Gefrierfach aufgehoben und zum Würzen von Speisen und Backwaren verwendet werden. Aus Apfelschalen kochst du leckeren Früchtetee.
  • Keimen Zwiebeln und Knoblauch, legen sie in ein Wasserglas. Das austreibende Grün würzt Salate, Suppen und viele andere Speisen.
  • Eine Tüte Kresse-Samen kostet nur wenige Rappen. Daraus lassen sich innert weniger Tage auf feuchtem Haushaltspapier super gesunde, leckere Sprossen ziehen.

Fehlt dir beim Kochen und Backen stimmungsvolle Weihnachtsmusik? Spare das Geld für eine neue CD, stöbere doch mal auf Youtube, wo du kostenlos bestimmt das Richtige findest.

Spartipps für den Haushalt

Du möchstest vor den Festtagen nochmal gründlich das Haus putzen? Für beinahe alle Reinigungsarbeiten genügt ein selbst gemachtes Reinigungsmittel aus Kernseife.

Chemiefreies Putzmittel selber machen

Reibe ein Stück Kernseife an einer Röstiraffel und koche die Seifespäne in Wasser auf. Dabei öfter umrühren. Verwende ausreichend Wasser, damit der Reiniger auch nach dem Abkühlen flüssig bleibt. Du kannst ihm Zitrone oder ein ätherisches Öl zufügen. Ätherisches Teebaumöl, Lavendelöl oder Zitronenöl reinigt, desinfiziert und sorgt für einen frischen Duft. Natürlich kannst du auch andere Öle verwenden oder diese ganz weglassen. Nun füllst du das selbst gemachte Putzmittel in Flaschen ab und kannst es für Fussböden, Küchenschränke, und sogar zum Fensterputzen verwenden.

Ein Tipp: Fülle selbst gemachten Reiniger in eine schöne Flasche, schreibe sie an und binde eine hübsche Schleife darum, so hast du ein praktisches, selbst gemachtes Geschenk zu Hand, welches wirklich jeder brauchen kann!

  • Entkalke Kaffeemaschinen und Wasserkocher regelmässig mit Essigwasser. Durch Kalkablagerungen wird deutlich mehr Energie verbraucht, was sich auf deiner Stromrechnung niederschlägt. Die Essiglösung kann mehrfach verwendet werden.
  • Knipse öfter mal die Lichter aus und mache es dir bei Kerzenlicht gemütlich. So kommt Weihnachtsstimmung auf und fällt es leichter, auch in der hektischen Vorweihnachtszeit zu entschleunigen.
  • Übrigens: Kerzen brennen deutlich länger, je älter sie sind. Greife also zu, wenn du auf Flohmärkten oder in Brockenhäusern Teelichter und Kerzen entdecken
  • Auch fehlendes Geschirr, Haushaltsgeräte, Dekorationen oder originelle Geschenke finden sich in Brockenhäusern zu super günstigen Preisen. Hier sind vor allem die Brockis der Heilsarmee empfehlenswert, die sehr sauber und übersichtlich sind und deren freundliches, aufgestelltes Personal gerne weiterhilft.
  • Dekomaterial für die Weihnachtszeit kannst du das ganze Jahr über in der Natur sammeln. Mit Schwemmholz, Tannzapfen und Zweigen von Nadelbäumen lassen sich schöne Dekorationen basteln.
  • Weihnachtsgeschenke bereiten besondere Freude, wenn sie mit Liebe selbst gemacht wurden. Hier zählt nicht der materielle Wert, sondern die Tatsache, dass man etwas ganz Persönliches verschenkt.
  • Alle Jahre wieder: Hast du vergessen, rechtzeitig weihnachtliches Geschenkpapier zu kaufen, sind die günstigen Rollen oft ausverkauft und du musst auf die wesentlich teureren Bögen zurückgreifen. Es sei denn, du bist ein wenig kreativ und bedruckst das Weihnachtspapier selber. Besonders geschickt musst du dazu gar nicht sein:
Foto: pixabay.com

Weihnachtspapier selber bedrucken

Vielleicht kennst du noch aus deiner Kindheit den Kartoffeldruck: Aus einer Kartoffel wurde der Stempel geschnitzt, mit Farbe bestrichen und schon konnte es losgehen. Wer sich damit schwer tut, ein Lebensmittel für diesen Zweck zu verwenden, kann auf andere Techniken zurückgreifen. Zum Beispiel kannst du mit einer einfachen Fusselrolle schöne Kunstwerke auf das Geschenkpapier drucken: Schneide aus Filz oder ähnlichem Stoff Motive wie Tannenbäume, Monde oder Herzen aus und drücke diese auf die Klebrolle. Nun rollst du sie entweder über ein Stempelkissen oder färbst den Filz mit Wasserfarben ein. Einfach über das Papier rollen, zwischendurch die Farbe erneuern: Fertig!

 

Habt ihr weitere Spartipps, die ihr unseren Lesern gerne verraten möchten? Dann nutzt bitte untenstehendes Kommentarfeld!

Redaktion/ sig

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